Mittwoch, 29. Februar 2012
Damit die "Jahreszeiten" wieder stimmen, haben wir heute dieses "Schaltjahr". Ich bilde mir schon lange ein, dass ein "Schaltjahr" für mich immer etwas Besonderes ist, in dem sich für mich "neue Weichen" stellen.
Bin schon sehr neugierig, was dieses Jahr für mich bereits hält.
Dienstag 28. Februar 2012
Habe keine besonderen Vorhaben. Widme mich meinen E Mails und meiner Korrespondenz.
Montag, 27. Februar 2012
Das war der Tag der Besprechungen. Viele Leute sind bemüht, mich wieder mit einer Sendung ins Fernsehen zu bringen. Früher oder später wird das auch klappen.
Sonntag, 26. Februar 2012
Das wird ein ganz ruhiger Sonntag ... hoffe ich wenigstens.
Samstag 25. Februar 2012

Erwin Schuh ist immer da, um meine Gäste und meine Sendung im Bild fest zu halten. Heute war es der Walter aus Graz, der seinen Traum, als Sänger und Maler Erfolg zu haben, umsetzen will.
Gleich nach der Sendung habe ich mich ins Auto gesetzt, um einem Freund einen Gefallen zu tun und ihm zu helfen, den 90er seines Großvaters Koloman zu feiern. Meine beiden Töchter, Roxanne und Rebecca, waren auch dabei.
Freitag, 24.Februar 2012
Für mich war die Einladung zur Sendung "Österreich rockt den Songcontest" das Ereignis des Tages.
Endlich war ich wieder einmal in "meinem" geliebten Studio 1, das einmal nahezu "mein Wohnzimmer" gewesen ist.
Habe ganz viele Freunde wieder getroffen und gute Gespräche geführt. Z.B. mit der Kathy Zechner, meiner Direktorin und mit dem Sido. Da könnte etwas im Werden sein.
Donnerstag. 23. Februar 2012
Mein Hauptaufgabe an diesem Vormittag besteht darin, beruhigend auf meine Tochter einzuwirken. Sie hat heute ihre praktische Fahrprüfung. Ich glaube, sie schafft sie auch.
Gegen Mittag fahre ich dann nach Linz in die Plus City, um Freunde zu besuchen.
Leider ist Roxanne durchgefallen und sehr traurig und deprimiert.
Mittwoch 22. Februar 2012
Gestern Abend war ich noch kurz in der Stadt. Traditionell feiert die LISA Film, also eigentlich der Karl Spiehs, den Faschingsausklang im "Cafe FILM".
Da waren sie wieder einmal alle da: Der Maximilian Schell, die Dagmar Koller, der Otto Retzer, der Helmut Thoma, der Alexander Wrabetz, der Adi Hirschal, der Edi Finger jun. und viele andere. Besonders gefreut habe ich mich darüber, nach langer Zeit wieder einmal den Wolfgang Ambros zu sehen. Der hat mir etwas erzählt, was ich längst vergessen hatte: Er hat bei mir im "Spotlight" den "Hofer" zum ersten Mal vorgestellt. Aufzeichnung war im "Ronacher".
Der Szene Fotograf Andreas Tischler hielt den Abend im Bild fest. Im Laufe des Vormittags sollten die Bilder auf seiner Seite aufscheinen.
Dienstag, 21. Februar 2012
Die Woche beginnt noch recht ruhig und ich kann mich um die Beantwortung von E Mails und dergl. kümmern.
Donnerstag will ich meine Freunde in der PLUS CITY in Linz besuchen. Freitag bin ich Interviewgast in "Österreich rockt ..." (live).
Na und der Samstag is eh klar.
Montag 20. Februar 2012
Heute habe ich Zeit zum Philosophieren um über die aufregende Zeit vor Weihnachten 2011 nachzudenken.

Für einen Zeitraum von etwa sechs Wochen gab es in Österreich keine Zeitung, die mich nicht erwähnt hätte. Titelblatt vom "Falter" (siehe Bild), drei Seiten in der "Krone", einige Seiten im "Kurier" und vieles mehr. Von einem "Aufmerksamkeits - Tsunami" und von "Rapp Hype" war die Rede. Jetzt ist es vorbei. Was ist dabei heraus gekommen?
Die Zeit vor Weihnachten war, als wäre ich in Stromschnellen geraten. Täglich wechselten die Situationen. Heute bin ich froh darüber, dass ich völlig unaufgeregt und "cool" geblieben bin. Das verdanke ich meinem biologischen Alter und meiner Erfahrung.
Mir war ständig bewusst, dass sich die ganze Aufregung wieder legen würde und wieder Ruhe einkehren würde. Meine Erfahrung sagte mir, dass solche Zeiträume einander abwechseln, wie Flut und Ebbe in den Ozeanen. Da ich keine Erwartungen hatte (und habe), konnte und kann ich auch nicht enttäuscht werden.
Tausende Menschen haben Leserbriefe geschrieben, in den Foren "gepostet" und Anrufe getätigt. Das hat mich durchaus berührt und ich war dankbar für die Aufmerksamkeit und die unzähligen, positiven Zurufe.
Erfolge in der Unterhaltungsbranche zu bewerten gehört zu den schwierigsten Dingen, die es gibt. Viel zu leicht neigt man dazu, über zu bewerten. Wenn es dann wieder ruhiger wird, beginnen die Selbstzweifel und die Depressionen. Gedanken, die ich nicht kenne, weil ... siehe oben.
Das ging mir jetzt auch durch den Kopf nach dem tragischen Tod der jungen, ehemals bildhübschen, mit einer göttlichen Simme begabten, Whitney Houston. Der Druck in den USA muss so ungeheuer sein, dass die Stars ihre Psyche nicht anders unter Kontrolle bekommen, als mit Drogen oder Alkolhol, oder beides zusammen.
Damit will ich mich gar nicht vergleichen, aber die Mechanismen sind die selben.
Weil ich den Überblick nicht verloren habe, konnte ich aus diesen sechs Wochen, in denen ich im Brennpunkt der Öffentlichkeit stand, viel Positives mitnehmen:
Hatte ich vor dieser Zeit pro Woche eine Anfrage für einen Auftritt, so sind es jetzt fünf. Um mich hat sich eine Gruppe von Menschen gebildet, die mich mit Rat und Tat bei meiner Arbeit unterstützen.
Alles in Allem war die ganze Sache echt Segen bringend. Irgendwie habe ich das Gefühl, wieder einmal eine neue Karriere begonnen zu haben. Und deshalb spreche ich Allen meinen Dank aus!
Vor Allem den jungen und älteren Menschen im "Facebook".
Sonntag, 19.Februar 2012
Heute habe ich meine Hompage wieder einmal ordentlich "gefüttert". Mit den Reiseterminen, die ich in diesem Jahr mit "KLUG REISEN" vereinbart habe. Und mit den Projekten, die ich heuer verwirklichen möchte.
Damit sind ein paar Stunden vergangen und haben mir Freude gemacht-
Samstag, 18.Februar 2012
Heute zeichne ich, wie jeden Samstag, die "Brieflosshow" auf. Mit einem ganz speziellen Freund und Ehrengast.
Zum Geburtstag vom Falco:
Morgen hätte der Hansi Geburtstag. Am 19. Februar 1957 wurde er in Wien geboren. Um das zu feiern heißt mein Stargast Michael Patrick Simoner, der, wie kein anderer es versteht, die Erinnerungen an Falco wachzurufen. Er ist eine echte Studie.
Wir zeichnen heute auf und hoffen sehr, dass es ein würdiger Abschnitt in der Sendung wird. Von Falco wurden nach seinem Ableben über zwei Millionen Tonträger verkauft. Ich werde ihn für den Rest meines Lebens nicht vergessen.
Freitag, 17.Februar 2012
Vor meinem Fenster höre ich das Scheren von Schneeräumgeräten. Werde mir erst einmal einen Kaffee machen, bevor ich den Blick ins Freie riskiere. Es ist eindeutig wieder Schnee gefallen und ich will heute auf die Autobahn.
Habe mir gestern abend zumindest einen Teil unserer Übertragung vom Ball in der Staatsoper angesehen. Die Eröffnung sehe ich echt gerne und bin immer wieder beeindruckt, welches Fachwissen der Wagner Trenkwitz und der Hohenlohe anbieten. Die Kollegen, die die Interviews führen, beneide ich nicht. Welche aufregenden Fragen soll man dort schon stellen?
Donnerstag, 16.Februar 2012
Jeweils ein Tag ist für die Herstellung meiner Kolumne in "Wiener Bezirksblatt" vorgesehen, wo ich abwechselnd mit dem Dieter Chemlar schreibe. Heute war es wieder so weit und ich habe mich dem Thema gewidmet:
Was, bitte schön ist ein "Arschgesicht"?
Im Grunde hatte ich gehofft, die Zusammenarbeit mit dem Chmelar werde mich zu „lichten Höhen“ führen. Und wo führt der Kollege mich hin? Siehe seine letzte Kolumne „Was, bitte schön,
ist ein Arschkappelmuster?“ Er führt mich in dunkle Tiefen.
Dabei schrieb er stellenweise fast am Thema vorbei. Der Arsch, an dem immer häufiger etwas „vorbei geht“, gewinnt in diesen Zeiten in jeder Hinsicht zunehmend an verbaler Bedeutung, ja
fast an Notwendigkeit. Wo sind die noblen Zeiten hin, zu denen man von den „vier Buchstaben“ (Popo) oder vom Allerwertesten sprach. Sie sind dahin …
In einem hinreißenden Kabarett Programm wurde der Streit der Organe widergegeben, welches Organ wohl das wichtigste sei … Als es dem Arsch zu blöd wurde, knurrte er: „Wenn Ihr
nicht sofort aufhört, mache ich dicht!“ Er gewann überlegen die Auseinandersetzung.
Heutzutage muss ein Arsch „knackig“ sein. Das eigentliche Gesicht scheint im Ranking an eine weitere Stelle abgerutscht zu sein. Verständlich, dass es Frauen gibt, die mit Hilfe der
Milesis und Worsegs versuchen, beides miteinander zu verbinden. Da wird Fett aus den Arschbacken abgesaugt und in die Wangen eingespritzt. Damit bekommt der Ausdruck „Arschgesicht“ eine völlig neue
Dimension.
Zuletzt habe ich mich noch der Frage zugewandt, die der Dieter mir vorige Woche gestellt hat: Woher kommt die Phrase: „Mir geht der Arsch auf Grundeis!“?
Überrascht stellte ich fest, dass es zu dem Thema im Internet über 29.000 Anfragen gibt. Was für eine herrliche Zeit, in der wir keine anderen Fragen oder Sorgen
haben.
In all den Kommentaren fand ich nichts, was mich zufrieden stellte. Also spiele ich den „Grundeis Arsch“ wieder zurück an den Kollegen, der sich damit in Gesellschaft von über 29.000
Zeitgenossen befindet, die an seinen Lippen (oder an seinem PC) hängen.
Aber eine Frage hätte ich noch: Welche Einheit muss ich mir vorstellen, wenn ich einen Zug ums „Arschlecken“ verpasse? Jetzt bist Du dran – Dieter!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Es ist überstanden ... möglichweise auch die extreme Kälte.
Im "Facebook" stehen so viele Gratulationen, das beim "scrollen" der Finger wund wird. Es ist überwältigend und ich empfinde schlicht Dankbarkeit.
Dienstag, 14. Februar 2012
Heute bin ich also 68 Jahre alt. War nicht einfach, all den Gratulationswütigen aus dem Weg zu gehen. Sie meinen es ja alle wirklich gut und deshalb bedankte ich mich auch stets artig. Aber es ist anstrengend und ist nahe einer Gehirnwäsche, wenn ich den ganzen Tag stets das gleiche höre und lese.
Der Abend bracht eine Abwechslung. Ich stand mit Josef Burger, Heinz Hofbauer, Bernhard Lentsch und Robert Mohor abwechselnd auf der kleinen Bühne im "Gwölb". Ein charismatisches Lokal am Hauptplatz in Korneuburg.
Wir machten "Stand up", ein Unterhaltungsabend der "anderen Art".
Montag, 13. Februar 2012
Um 14 Uhr 30 war ich im Milleniums Tower. Ein Kamerateam war da um ein Statement von mir aufzuzeichnen. Das wird im "Ambros" Film zu sehen sein, der demnächst im ORF ausgestrahlt wird. Sein 60ster Geburtstag und sein 40jähriges Berufsjubiläum ist der Anlass.
Ich meine, der Ambros ist sich selbst immer treu geblieben. War immer authentisch. Deshalb blieben ihm auch seine Fans treu.
Sonntag, 12. Februar 2012

Hab gerade meine Einträge in der Rubrik "Brieflosshow" auf den neusten Stand gebracht. Mein Gast Louie Austen beeindruckte mich. Seine Laufbahn ist echt beeindruckend.
Im Übrigen wird es ein ruhiger Sonntag.
Samstag, 11.Februar 2012
Der Samstag ist da. Da läuft der Tag wieder nach Plan ab (seit gut 20 Jahren). Zuerst Meeting in der Kantine und dann Aufzeichnung für die Sonntag Sendung.
In Wien wurden heute Temperaturen von minus 17 Grad erwartet. Das ist schon heftig.
Freitag, 10. Februar 2012
Heute habe ich Nachricht gegeben im "Ocean Park" im Milleniums Tower, dass hier am Montag ein Kamerateam auftauchen wird.
Donnerstag, 9. Februar 2012
Wie am Anfang der Woche erwartet, ist es ziemlich ruhig. Montag drehe ich einen kleinen Beitrag zum 60er vom Wolfgang Ambros.
Mittwoch 8. Februar 2012
Wie ich schon am Anfang dieser Woche vermutet habe, läuft alles in sehr ruhigen Bahnen. E Mails, Meetings, aber nichts außergewöhnliches.
Das Spannendste ist die tägliche Frage, ob der Dieselmotor meines Wagens anspringt. Glücklicherweise habe ich sehr hilfreiche vis-a-vis Nachbarn, die immer mit einer starken Batterie bereit stehen.
Dienstag 7. Februar 2012
Diesmal ist es kalt genug, dass der Schnee auch liegen bleibt. Ausnahmezustand auf den Straßen jetzt auch im Osten unseres Landes. Noch ist die glitzernde Schneedecke nicht sehr dick, aber sie reicht aus, um mit dem Auto ordentlich zu rutschen. Jetzt heißt es warten auf den nächsten Wärmeeinbruch.
Montag, 6.Februar 2012
Das wird eine sehr ruhige Woche. Zumindest sieht das heute noch so aus. Will mich intensiv um Projekt kümmern, die da im Werden sind. Sieht so aus, als ob im März der Startschuss fällt.
Sonntag, 5.Februar 2012
Tut ganz gut, wenn man mal einen Tag gar nichts zu tun hat. Nachts habe ich, so lange ich durchgehalten habe, beim "Superbowl" zugesehen. Leider bin ich vor Madonna endgültig eingeschlafen.
Samstag, 4.Februar 2012
Na, zum Teil ist der Samstag ja echte Routine. Am nachmittag ausgehfertig machen und dann ab zum Küniglberg, um wie jeden Samstag die "Brieflosshow" aufzuzeichnen. Es ist liebgewonnene Routine.
Nach der Sendung will ich heute in die Szene Wien, um gemeinsam mit dem Michael Patrick Simoner an den Falco zu denken und sein Andenken mit seinen Liedern zu feiern.
Freitag, 3.Februar 2012
Gestern ist mein Auto (Voyager) zum ersten Mal seit langem nicht angesprungen. Beim ÖAMTC hieß es: "Vier Stunden Wartezeit". Damit war ich wohl kein Einzelfall.
Glücklicher Weise wohne ich gegenüber einer sehr hilfsbereiten Tankstelle, die dem Motor "auf die Sprünge" geholfen haben.
Bin schon neugierig, was passiert, wenn ich den Zündschlüssel heute zum ersten Mal im Schloß drehe. Muss nämlich nach Oberösterreich.
Donnerstag, 2.Februar 2102
Heute war ich im "neuen St. Marx" - das ist beeindruckend, was dort entsteht. Jetzt aber steht dort ein riesiges Zelt, in dem "Cats" aufgeführt wird. Heute war die Premiere. Die ganze Anlage macht richtig Lust, sich die Inszenierung einmal anzusehen.
Das war aber nicht der Grund, warum ich mich dort aufgehalten habe. Der "Echo Verlag" hat sein neues Quartier bezogen und gleich dabei ist ein hübsches, kleines Restaurant. Und das TV Studio, in dem auch "Grissemann und Stermann" produziert wird, gehört dazu.
Vielleicht produziere ich da auch bald etwas Neues. Jedenfalls haben wir heute darüber gesprochen. Wenn etwas davon spruchreif wird, dann werde ich gerne darüber berichten.
Mittwoch, 1.Februar 2012
Heute war die Eröffnung des neuen Bahnstores in Bruck an der Leitha/Bruckneudorf auf meiner Agenda. War kalt, aber witzig und launig.
Es war auch ein Ausflug in meine Vergangenheit, denn während meiner Zeit beim Bundesheer habe ich nahezu ein Jahr in Bruck zugebracht.
Der gesamte Zustand meiner Gesundheit scheint sich wesentlich verbessert zu haben.
Peter Rapp